LESUNG

 

Do 17.11. | 14.30 Uhr | Jugend Museum

Gummiband-Familien – Rubberband Families

Buchvorstellung von und mit WoMANtís RANDom

Familie ist ein dehnbarer Begriff. Dehn- und formbar wie die Gummibänder, mit denen WoMANtís RANDom dieses faszinierende, zweisprachige Familienbuch erstellt hat.

Gummibänder gibt es einzeln oder gemeinsam, in unter- schiedlichen Größen. Sie sind dynamisch, flexibel, halten zusammen und gehen auch mal kaputt – damit sind sie wunderbar geeignet, ganz eigene Familienbilder zu gestalten. Das Buch feiert das grenzenlose Spektrum von Familie und lädt zu einem spielerischen, vorurteilssensiblen Umgang mit Sprache ein, der alle Familienangehörigen einbeziehen und wahrnehmbar machen möchte.

Über die Zweisprachigkeit hinaus bietet der Band zahlreiche Angebote für alle Teile der Familie, Begriffe und Vorstellungen selbst mit Stift, Wort und Gummiband zu verändern, zu dehnen und für sich passend zu formen.

WoMANtís RANDom ist Media-Akrobat_in, geschichtenerzählende, übersetzende Person, Buchillustrator_in und Poet_in im Herzen. WoMANtís arbeitet intersektional zu Familie, Mehrfachdiskrimi-nierungen sowie Sprachpraktiken, die Raum für respektvolle Aushandlungen bieten, und spielt Jazzpunk.

Für Schulklassen ab Stufe 1, für Familien und alle interessierten Kinder ab 6 Jahren

Eine Veranstaltung des Jugend Museums in Zusammenarbeit mit dem Verlag w_orten & meer

 

Mi 30.11. | 19 Uhr | Rathaus Schöneberg, Verwaltungsbücherei

Geschichte der Juden in Berlin

Lesung des Autors Volker Wagner

Eingebettet in die Berliner Stadtgeschichte wird der Frage nachgegangen, wie sich die Juden im 19. Jahrhundert emanzipiert hatten und welchen Erfolg sie am Aufstieg der Reichshauptstadt Berlin hatten. Der Untergang der jüdischen Welt ab 1933 wird ebenso beleuchtet wie der Neubeginn nach 1945. Der Bogen wird gespannt vom jüdischen Leben im geteilten Berlin bis in die heutigen Tage.

Eine Veranstaltung der Integrationsbeauftragten

 

Mo 5.12. | 14.30 Uhr | Jugend Museum

Und frei bist du noch lange nicht

Lesung der Autorin Adriana Stern

Der Roman greift auf jugendgerechte Weise ein hochaktuelles Thema auf. Gemeinsam mit ihrer Familie ist die 13jährige Zippi nach Deutschland gekommen. In ihrer Heimat gehörten sie der jüdischen Minderheit an. Aber das neue Leben sieht ganz anders aus als erhofft. Zippis Eltern finden keine Arbeit und die kleine Familie sitzt wochenlang in einem tristen Flüchtlingsheim fest. Dann lernt Zippi den zehnjährigen Saladin kennen, der mit seinem großen Bruder aus Syrien geflohen ist. Die beiden werden Freunde und erleben gemeinsam ein Abenteuer.

Für Schulklassen ab Stufe 6 und offen für weitere Interessierte. Die Autorin bietet am darauffolgenden Tag einen Schreibworkshop für Schüler_innen an.

Eine Veranstaltung des Jugend Museums in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag