LESUNG | ERZÄHLUNG

 

Do 29.11. | 19 Uhr | HAUS am KLEISTPARK, Große Ausstellungshalle

Autorinnen im Exil

Lesung mit anschließendem Gespräch

Die uralte Kulturtechnik des Erzählens und Zuhörens schafft eine Begegnung auf Augenhöhe und gibt ein Gefühl der gegenseitigen Zugehörigkeit. Drei Autorinnen aus Afghanistan und Syrien lesen und sprechen über ihren Neuanfang in Deutschland. Denn Flucht und Exil bedeuten nicht nur den Endpunkt ihres bisherigen Lebens, sondern zugleich einen Neuanfang.

Die Frauen haben ihr Leben mutig in die Hand genommen, um sich eine neue Zukunft aufzubauen. Sie sind Vorreiterinnen für ihresgleichen und eine Bereicherung für unsere Gesellschaft. Was uns alle verbindet, ist die gemeinsame Zukunft.

„Sprechend und handelnd schalten wir uns in die Welt der Menschen ein“, so beschreibt Hannah Arendt die Arbeit von Autor_innen im Exil.

 

Aus ihrem alten und neuen Leben erzählen
Kefah Ali Deeb, Menschenrechtsaktivistin, Kinderbuchautorin, Malerin (Syrien)
Sharmila Hashimi, Journalistin (Afghanistan)
Mariam Meetra, Lyrikerin, Mitglied im afghanischen PEN (Afghanistan) 

Deutsche Stimme
Sandra Nedeleff, Schauspielerin

Moderation
Heike Steinweg, die die drei Autorinnen für ihre Ausstellung „Ich habe mich nicht verabschiedet | Frauen im Exil“ Galerie im Tempelhof Museum (2016)/Museum Europäischer Kulturen (2018) portraitiert hat. 

Der Abend findet auf Arabisch, Farsi, Englisch und Deutsch statt.

Eine Veranstaltung der Kommunalen Galerien Tempelhof-Schöneberg


 

Do 6.12. | 18:30 Uhr | Schöneberg Museum

Diesseits und Jenseits der Hauptstraße

Lesung und Gespräch mit Katharina Hacker

Katharina Hacker ist geborene Frankfurterin und studierte in Freiburg und Jerusalem. Seit einiger Zeit wohnt sie in Schöneberg.

Im Schöneberg Museum liest sie unter anderem aus ihrem Beitrag „Diesseits und Jenseits der Hauptstraße“ aus dem Buch „Berlin – Eine literarische Einladung“. Ihr Blick fällt auf das Leben zwischen Akazienkiez und Roter Insel, auf seine bewegte Geschichte und seinen heutigen Charme. „Man kann nicht über Berlin schreiben, ohne an Mieterhöhung und Gentrifizierung zu denken. Und doch geht es nicht darum, sondern um etwas, das viel schwerer greifbar ist und einen Eigensinn berührt, eine Hartnäckigkeit, einen hartnäckigen Wunsch.“

Eine Veranstaltung der Museen Tempelhof-Schöneberg


 

Sa 8.12. | 19 Uhr | Rathaus Schöneberg, Verwaltungsbibliothek

Bambus

Ein japanischer Geschichtenabend

Japan – ein Land, eine Kultur, so weit entfernt von uns. Mit der Geschichte „Die Lilie aus Bambus“ und der Legende „Kaguya und der alte Bambussammler“ möchten wir euch auf eine innere Reise nach Japan mitnehmen. Die reiche Bilderwelt der lebendigen Geschichten, der Klang der japanischen Sprache und der Klang der japanischen Bambusflöte Shakuhachi werden die Führung übernehmen. Auf und davon in eine so ganz andere Kultur.

Frei erzählt von Karin Henkes und Yusuke Yamasaki
Musikalische Gestaltung Yusuke Yamasaki

Eine Veranstaltung der Dezentralen Kulturarbeit Tempelhof-Schönebergs