BÜHNE

 

So 18.11. | 16 Uhr | Jugend Museum

Türen zur Welt

Erzähltheater in Türkisch/Russisch/Persisch/Deutsch

Menschen – wo auch immer sie sind – haben Geschichten in ihrem Gepäck. Sie wandern mit ihnen über Grenzen, ohne Pass. Von weit her kommen auch manche Bewohner_innen der Villa Global im Jugend Museum. Sie nehmen uns mit auf ihre Reise in die Winkel der Welt, öffnen Türen und stiften Heimat.

Es erzählen: Valentina Dann, Ilhan Emirli, Karin Henkes, Pinar Özütemiz, Hamid Saney
Musikalische Gestaltung: Alexander Danko – Bajan, Ömer-Kaan Özdağ – Kanun, Hamid Saney – Bendir

Eine Veranstaltung der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg


 

Mo 19.11. | 14–18 Uhr | Nachbarschaftshaus Friedenau

Kulturtag zum Thema DEMENZ und MIGRATION

mit der Theateraufführung „Rock for Ever“ von der Theater-gruppe „Vergissmeinnicht – Unutmabeni“

Der Kulturtag möchte Betroffene und Angehörige barrierefrei informieren und zugleich Nicht-Betroffene für das Thema Demenz und Migration sensibilisieren. Im Mittelpunkt steht ein interkulturelles Kulturprogramm.

Unter der Leitung von Hülya Karci zeigt die interkulturelle Theatergruppe „Vergissmeinnicht – Unutmabeni“ ihr Stück „Rock for Ever“. Die Gruppe besteht aus 15 älteren, demenziell veränderten und demenziell nicht veränderten Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen.

Eine Veranstaltung des Ehrenamtlichen Besuchsdienstes, Kontaktstelle PflegeEngagement und Theater der Erfahrungen in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten


 

Mi 28.11. und Do 29.11. | 20 Uhr | DIE WEISSE ROSE

WER SONST – die neue syrische Regierung

Sie kommen aus Syrien. Sie spielen Theater. Sie sind zwischen 19 und 24 Jahren alt. Gegründet haben sie sich im Januar 2016 in der Notunterkunft im ehemaligen Flughafen Tempelhof. Mit diesem Stück wollen sie nicht mehr allein ihre Geschichten erzählen, sondern sich in die Politik wagen. Wie wäre es, wenn sie die Regierung in Syrien übernehmen?

Eine Veranstaltung der Theatergruppe „Nie wieder Tempelhof“ in Kooperation mit der „Weißen Rose“ und der Integrationsbeauftragten

Inklusive öffentlicher Erstaufführung! FILM SNEAK PREVIEW! „In sieben Schritten zum vorbildlichen Flüchtling“

Gefördert durch den Bezirksjugendfonds Integration


 

Fr 30.11. | 20 Uhr | Theater Russische Bühne

„Verzeih mir Schatz, ich bin nicht schuld an deinem Tod“

Nach der Erzählung „Die letzten Seiten vom Tagebuch einer Frau“ aus dem „Archiv eines Psychiaters“ von Valery Brüsov

Anfang des 20. Jahrhunderts befindet sich Russland im Umbruch. Es ist das Silberne Zeitalter – geprägt von freien Sitten und der Suche nach neuen künstlerischen Ausdrucksformen. Nathalie ist eine adelige junge Frau, gut verheiratet und ohne Geldsorgen. Doch die Ermordung ihres Mannes bringt eine scharfe Wende in ihr Leben. Nun muss alles neu definiert werden, vor allem die Frage der Liebe, denn es gibt noch zwei Männer in ihrem Leben: den Künstler Modest und den jungen Revolutionär Volodia …

Darstellung Xenia Kochler, Regie Inna Sokolova-Gordon (65 Min. o. Pause)

Eine Veranstaltung des Theaters Russische Bühne in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten


 

Di 11.12. | 19 Uhr | Jugend Museum

Ishtarisch

Öffentliche Probe des Theaterprojektes mit Schauspiel und Tanz von Ahmad Mawas

Das Stück handelt von dem geschlechtslosen Gott* Ishtar im Nahen Osten. Er flieht vor dem Krieg nach Europa und möchte herausfinden, ob man hier als Geschlechtsloser leben kann. Ishtar will als Mensch Asyl beantragen, muss dafür aber ein Geschlecht angeben. Dies stellt ihn/sie/es vor Probleme.

Im Zentrum des Stücks steht die kritische Auseinandersetzung mit der vermeintlichen Notwendigkeit eines Geschlechts. Die Zuschauer_innen werden mit viel schwarzem Humor für das Thema sensibilisiert und zum Nachdenken angeregt. Das Stück möchte ein Zeichen setzen gegen Gewalt aufgrund von Geschlechtsdiskriminierung und gleichzeitig darauf aufmerksam machen, dass jeder Mensch jeden Geschlechts zu akzeptieren ist, womit das Stück auch auf die Gesetzesgrundlagen der Antidiskriminierung in Deutschland verweist.

Ahmad Mawas kommt aus Syrien und hat Theaterwissenschaft studiert. Er führte Regie bei vielen Filmen und Theaterstücken und hat mit UNHCR gearbeitet, in einem Programm, das sich für Geschlechtergleichheit einsetzt. Seit 2015 lebt er in Berlin und ist in mehreren Theaterprojekten aktiv.

Das Projekt wird gefördert vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung und wird durchgeführt in Kooperation mit dem Jugend Museum