BEGEGNUNG UND AUSTAUSCH

 

Sa 19.11. | 1619 Uhr | Interkulturelles Haus, Café

Begegnungstag mit Geflüchteten im Interkulturellen Haus

Die Assyrische Union Berlin e.V. veranstaltet in gemütlicher Atmosphäre eine Begegnung und einen Austausch mit geflüchteten Assyrern und arabischen Christen aus Syrien. Den Besucher_innen werden neben Gesprächen über den Alltag der Geflüchteten und Informationen zur Lage in Syrien auch ein leckeres Tellerchen mit gefüllten Weizentaschen („Kuttle“), ein assyrisches Nationalgericht, mit Salat angeboten.

Die Christen assyrischer, alt-aramäischer, armenischer und arabischer Abstammung gehören zu den Ureinwohnern Syriens. Sie haben die Verschmelzung der Jahrhunderte überlebt, doch ihre weitere Existenz in Syrien war nie so bedroht wie in den letzten sechs Jahren des Bürgerkriegs.

Von den über 2,5 Millionen in Syrien lebenden Christen haben Zweidrittel das Land verlassen. Weitere 600000 sind Flücht-linge im eigenen Land. Unter dem anhaltenden Dauerbeschuss in vielen Städten des Landes leiden Millionen von Menschen, darunter auch die Christen. Sie werden seit Herbst 2014 in vielen Orten von den IS-Terroristen besonders angegriffen.

Eine Veranstaltung der Assyrischen Union in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten

 

Mo 20.11. | 18:30 Uhr | Schöneberg Museum

Das Kunst- und Gedenkprojekt „Stolpersteine“
Eine Brücke für Begegnungen

Vortrag von Ursula Renner

Das Stolperstein-Projekt kann als Ausdruck sich überkreuzender Kulturen, Zeiten, Religionen und Lebensansichten betrachtet werden. Personen, für die ein Stolperstein verlegt wird, haben in anderen Lebenswelten und unter anderen Bedingungen gelebt als wir, die wir uns heute mit ihren Biografien beschäftigen. Viele der ehemaligen jüdischen Mitbürger_innen kamen aus den Kultur- und Sprachräumen Ost- und Ostmitteleuropas nach Berlin und haben Schöneberg mit geprägt, bevor sie von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet wurden.

Neben der Vorstellung der bezirklichen Stolperstein-Dokumentation werden auch ausgewählte Biografien vorgestellt. Dabei wird auch darauf aufmerksam gemacht, wie Stolpersteine dazu beitragen, dass sich die Nachkommen von Opfern und (Mit-)Tätern auf einer neuen Ebene begegnen können.

ine Veranstaltung des Archivs zur Geschichte von Tempelhof und Schöneberg

 

Do 23.11. | 12:3017 Uhr | Rathaus Schöneberg, Goldener Saal

SehnSüchte – Süchte sehen
Ein Thema für alle

Wir möchten Sie einladen, mit uns in einen offenen Austausch rund um das Thema Sucht zu treten.

An Thementischen können Sie folgende Fragen diskutieren:

  • Ist Zocken wirklich so schlimm?
  • Was bedeutet es für Kinder, wenn sie in einer sucht- belasteten Familie aufwachsen?
  • Wie wirken Drogen – was ist wichtig zu wissen?
  • Sind Frauen anders süchtig als Männer?
  • Was bedeutet es für Familien, wenn ein Angehöriger suchtkrank ist?

Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten, Migrationsvereine, Nachbarschaftseinrichtungen, Selbst- hilfeorganisationen, Suchthilfe.

Für einen Imbiss und Getränke ist gesorgt. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung erbeten

Kontakt: Heide Mutter, heide.mutter@ba-ts.berlin.de, 030/90277–7624

Eine Veranstaltung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg, Suchthilfekoordinatorin und Integrationsbeauftragte in Kooperation mit der AG Sucht und Migration

 

Fr 24.11. | 1315 Uhr | Rathaus Schöneberg, Goldener Saal

„Männlichkeit und (Flucht-)Migration“

Fachgespräch mit Akteuren

In der öffentlichen Debatte um Fluchtmigration werden junge männliche Geflüchtete und junge Männer mit Migrationshinter-grund nicht selten als gewaltbereit, aggressiv, traditionell, homophob, aber auch als frauenfeindlich dargestellt. Diskri-minierung und Ausgrenzung stehen im engen Kontext zum alltäglichen, normalen Alltagsrassismus, den junge männliche Geflüchtete erfahren.

Solchen oft antimuslimischen Männlichkeitsvorurteilen begegnet man regelmäßig in Gesprächsrunden oder in den Medien. Hintergrund der vielen Diskussionen ist oftmals die Frage der Integrationswilligkeit. Dem gegenüber steht die Erfahrung vieler Engagierter in der Flüchtlingsarbeit, die von Motivation, Dankbarkeit und unzähligen positiven Erlebnissen in der Begleitung Geflüchteter berichten.

Woher kommt das anscheinend zweitgeteilte Bild und welche Ursache hat es?

Es resümieren und diskutieren die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Dr. Michael Tunc, Hochschule Darmstadt, Gabriel Freville, Bundesforum Männer, Projekt movement- empowering male refugees, Jörg Steinert, Lesben- und Schwulenverband Deutschland, Geschäftsführer zum Projekt Support, Uta Sternal, Internationaler Bund – Bereichsleiterin.

Eine Veranstaltung der Integrationsbeauftragten in Kooperation mit der Beauftragten für queere Lebensweisen und gegen Rechtsextremismus

 

Fr 28.11. | 1820 Uhr | Rathaus Schöneberg,
John-F.-Kennedy-Saal

„Fair kochen in Europa“ oder
„Auch Freundschaft geht durch den Magen“

Kochen ist heute wieder en vogue unter jungen Leuten. Eine besondere Erfahrung hat die Koch AG der Gustav- Langenscheidt-Schule, der ersten Fair-Trade-Schule im Bezirk, gemacht. Auf einer Sommerkochtournee bereiste sie die Partnerstädte Ahlen, Paderborn, Amstelveen und Wuppertal und kochte dort fair in Clubs, Jugendeinrichtungen etc. Sie brachte viel Begeisterung mit und wurde in den Partnerstädten mit offenen Armen empfangen.

Die jungen Köch_innen werden – mit kulinarischer Unterstützung – von ihren Erlebnissen unterwegs berichten.

Auch die Kochschule Palladin war im Sommer mit einer Gruppe Auszubildender in der polnischen Partnerstadt Koszalin, wo sie auf einem Stand beim Kulinarischen Festival hingebungsvoll kochten.

Eine Veranstaltung der Europa-Beauftragten Tempelhof-Schöneberg in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten

 

Do 30.11. | 16:3019 Uhr | Rathaus Schöneberg, Goldener Saal

Zu Gast in Europa

Berliner Beschäftigte hospitierten bei Partnerverwaltungen

Mit seiner Aussage „Reisen ist tödlich für Vorurteile“ verdeutlichte Mark Twain, dass der „Blick über den Tellerrand“ eine wichtige Voraussetzung dafür ist, andere (Arbeits-)Kulturen zu verstehen. Darüber hinaus wird die Sprachkompetenz verbessert und die eigene Tätigkeit klarer reflektiert.

Bereits seit 2005 verbindet die Berliner Bezirke ein reger fachlicher Austausch mit ihren europäischen Partnern. Trotz hoher Arbeitsbelastung und Personalmangel ist es den bezirklichen EU-Beauftragten gemeinsam gelungen, das Projekt „Locals go Europe“ seit 2005 erfolgreich durchzuführen.

Hören Sie spannende Berichte aus der europäischen Arbeitswelt in Barnet und Koszalin (beides Partnerstädte des Bezirks), Inverness, Paris, Belfast, Brüssel, Granz und Wien sowie Stockholm, Bozen, Palermo, Dublin – vorgetragen von engagierten Mitarbeiter_innen der Berliner Bezirke, die mit dem EUROPASS Mobilität honoriert werden – und erleben Sie einen regen Erfahrungsaustausch.

Eine Veranstaltung der Europa-Beauftragten Tempelhof-Schöneberg

 

Do 7.12. | 1518 Uhr | Interkulturelles Haus

Jubiläumsfeier Interkulturelles Haus

Das Interkulturelle Haus im Bezirk feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen, und es ist uns eine Freude, mit der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und vielen Gästen und Wegbegleiter_innen dieses besondere Jubiläum zu begehen.

An diesem Tag haben Sie Gelegenheit, sich über die Migrantenvereine des Bezirks und ihre langjährige Arbeit zu informieren. Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Aktivitäten, und wir freuen uns auf einen regen Austausch mit allen Interessierten.

Seien Sie herzlich Willkommen, feiern Sie mit uns und lernen Sie einen ausgewählten Ort der Integration, der Toleranz und der Vielfalt im Bezirk kennen!

Eine Veranstaltung des Interkulturellen Hauses in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten

 

Fr 8.12. | 1517 Uhr | Rathaus Schöneberg, Goldener Saal

Radikalisierung von Jugendlichen

Fachgespräch mit Akteuren

Junge Menschen werden von vielen unterschiedlichen sozialen, kulturellen, familiären und religiösen Einflüssen in ihrer Entwicklung geprägt.

Was passiert jedoch, wenn sich Jugendliche von ihrer gewohnten Umgebung abwenden und sich salafistischen, dschihadistischen oder anderen islamistischen Ideologien zuwenden?

Warum radikalisieren sich Jugendliche, welche Ursachen gibt es möglicherweise? Wie reagiert man auf Veränderungen, was sind erste Hinweise und wo können betroffene Angehörige Hilfe und Unterstützung finden?

Es diskutieren die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Claudia Dantschke, Hayat Deutschland – Beratungsstelle für betroffene Eltern, NN, Kiga e.V., Hüseyin Yoldas, Gangway e.V., NN, OutReach – Mobile Jugendarbeit Tempelhof-Schöneberg

Eine Veranstaltung der Integrationsbeauftragten