AUSSTELLUNGEN

 

Mi 16.12. | 18 Uhr | Belziger Straße 24, IV. Etage

Die Bildende Künstlerin Uliane Borchert

Atelierbesuch

Sie stammt aus einer deutsch-baltischen Künstlerfamilie. Sie wurde Buchbinderin, Malerin, Kunsterzieherin und Galeristin. Als freischaffende Künstlerin unterrichtet sie seit 1981 Schüler_innen zur Vorbereitung auf das Kunststudium im In- und Ausland.

Vor allem aber ist sie Malerin. Zwischen Renaissance und Moderne – das Werk von Uliane Borchert entsteht im Dialog mit den Alten Meistern und hat stets den Menschen zum Mittelpunkt. Charakteristisch für ihre Kunst ist die Vielfalt der eingesetzten Techniken und eine außergewöhnliche Farbkraft, sei es in Portrait, Landschaft, Interieur oder Buchkunst.

Führung mit Sibylle Nägele und Joy Markert

Teilnahme begrenzt, bitte anmelden: Tel. 030–90277 6163, Museum@ba-ts.berlin.de

Treffpunkt: Atelier Uliane Borchert, Belziger Straße 24, IV. Etage

Eine Veranstaltung der Museen Tempelhof-Schöneberg

 

Do 17.11. | 19 Uhr | Galerie im Tempelhof Museum

Vernissage

Ich habe mich gar nicht verabschiedet. Frauen im Exil

Fotografien von Heike Steinweg

Heike Steinweg richtet ihren Blick auf die persönlichen Geschichten von Frauen im Exil. Ihr geht es um das Hinschauen und Zuhören, um den Dialog auf Augenhöhe. Die geflüchteten Frauen, die sie portraitiert, haben sehr unterschiedliche kulturelle und soziale Hintergründe. Gemeinsam ist allen die Position der Stärke: der Wille, die Kraft und der Mut, sich ein neues Leben aufzubauen. Durch ihr Handeln werden sie Vorreiterinnen für andere.

Heike Steinweg gibt dem Publikum mit dieser Ausstellung die Möglichkeit, Geschichten anderer Menschen zu erfahren und somit die Gelegenheit, über das Gegebene und sich selbst hinaus zu denken. Die Erfahrung einzelner Menschen anschaulich zu machen versteht sie auch als politischen Prozess.

www.heikesteinweg.de

Zur Eröffnung spricht die Autorin Priya Basil

Eine Veranstaltung der Kommunalen Galerien

 

Do 24.11. | 19 Uhr | Schöneberg Museum – Jugend Museum

Vernissage

Voices of Help

Eine dokumentarische Klanginstallation von Paul Brody, gestaltet von Patric Sperlich

Als Amerikaner, der in Berlin lebt, ist der Künstler Paul Brody fasziniert von der deutschen Hilfsbereitschaft. Das Projekt „Voices of Help“ ist Menschen gewidmet, die sich sozial in der Nachbarschaft engagieren und Angebote u.a. für Senioren, Jugendliche in Schwierigkeiten, Frauen in Not, Behinderte, Familien in der Krise und aktuell auch für Geflüchtete machen. Wer sind diese Leute? Was treibt sie an?

In drei Ausstellungsräumen werden Ausschnitte aus Interviews zu hören sein, die Paul Brody im Vorfeld mit einzelnen Engagierten geführt hat. Jedes Interview wird mit einem hintergründigen Sound-Design gestaltet, das die emotionale Qualität der Stimmen unterstützt.

Am 7.12. findet ein Fachgespräch zum Thema Integration und Engagement statt.

Eine Veranstaltung der Museen Tempelhof-Schöneberg

 

Pädagogisches Begleitprogramm des Jugend Museums

Sound of Help

für Klassenstufen 5 bis 13, ein- und zweitägig

Kinder und Jugendliche machen sich Gedanken über gegen-seitiges Helfen und erkunden öffentliche Hilfsangebote. Sie führen Gespräche mit Menschen, die sich sozial engagieren und überlegen sich zu den Interviews inhaltlich passende Klänge und Geräusche. Die so entstandenen klangvollen Aufnahmen werden abschließend in die Ausstellung integriert.

 

Fr 2.12. | 18 Uhr | Interkulturelles Haus

Vernissage

Fächer

Spanisch: Abanico | Türkisch: Yelpaze | Portugiesisch: Leque Chinesisch: 扇 | Französisch: Éventail | Vietnamesisch: Quạt | Russisch: Веер | Koreanisch: 부채 | Japanisch: 扇子 | Persisch: رشته | Italienisch: Ventaglio | Englisch: Hand fan

Der Fächer war und ist kein reiner Gebrauchsgegenstand: In Europa war er modisches Accessoire, Statussymbol und Hilfsmittel der Koketterie. Vom 16. bis zum frühen 20. Jahr- hundert war er ein nahezu unverzichtbares modisches Beiwerk der Dame. In Japan ist er ein Requisit bei traditionellen Tänzen, das als Verlängerung des Armes die Ausdruckskraft der Gestik steigert. In ähnlicher Weise wird in Spanien der Flamencofächer benutzt. Hier wie dort wurde von der Möglich- keit, das Gesicht dahinter zu verbergen, rege Gebrauch gemacht. Die Flächigkeit der meisten Fächerarten lud zu dekorativer Gestaltung ein. Das geschieht auch heute noch, wie die künstlerische Gestaltung in der Seidenmalgruppe unter Leitung von Atiye Altül mit dieser vielfältigen Ausstellung beweist.

Eine Veranstaltung des Interkulturellen Hauses

 

So 4.12. | 14–17 Uhr | Jugend Museum

Familiensonntag in der VILLA GLOBAL

Ein interaktiver Ausstellungsbesuch in der VILLA GLOBAL, wo man 15 unterschiedliche Menschen und ihre Geschichten kennenlernen und selbst kreativ werden kann.

Für Familien mit Kindern und Jugendlichen von 6 bis 14 Jahren, auch Einzelbesucher_innen sind willkommen.

Bitte anmelden unter Tel. 030–90277 6163, Museum@ba-ts.berlin.de

 

Fr 16.12. | 10–11.30 Uhr | Carl-Zeiss-Oberschule

Abschluss mit Podiumsdiskussion

Portraits einer Notunterkunft für Asylbewerber

Interviews und Fotos

Jugendliche aus dem Kiez und geflüchtete Jugendliche haben gemeinsam den Plan gefasst, eine Interviewdokumentation zum Thema Migration und Asyl zu machen. In den Räumen des Projekts „Straße mit Dach“ lernte sich die Gruppe kennen und schnell entwickelte sich hier eine dynamische und gute Atmosphäre. Man verständigte sich auf Englisch, Persisch, Türkisch und Deutsch und wenn nötig auch mal mit Händen und Füßen.

Die Jugendlichen interessierte, ob und welche Erfahrungen bisher mit geflüchteten Menschen gemacht wurden, welche Ängste und Befürchtungen es gibt und wie sich der Kiez für jede_n Einzelne_n persönlich verändert. Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen, gingen sie auf die Straße und interviewten Passant_innen. Gleichzeitig sollten geflüchtete Jugendliche selbst zu Wort kommen, indem sie über die Kultur und Sitten ihres Herkunftslandes erzählten und wie sie hier in Deutschland mit ihrem neuen Leben zurechtkommen.

Zur selben Zeit entstand eine Fotostrecke mit Portraits, die in einer Notunterkunft für Asylbewerber in Schöneberg aufgenommen wurden.

Ausstellung vom 12.–16.12.2016

Ein Projekt von Gangway e.V.

 

noch bis So 11.12. | HAUS am KLEISTPARK

Was zu sehen ist – Lo que se vé

Fotografien von Adriana Lestido

Adriana Lestido ist eine argentinische Fotografin, die mit sozial und politisch engagierten Arbeiten bekannt wurde. Die Künstlerin dokumentiert mit ihren Aufnahmen die Geschichte der jungen Demokratie Argentinien und erzählt andererseits sehr persönliche Geschichten. Fotografie ist für sie ein Mittel, um das Geheimnis menschlicher Beziehungen zu verstehen.

Mit dieser Ausstellung ist das Werk von Adriana Lestido erstmals in einer Einzelausstellung in Deutschland zu sehen.

www.adrianalestido.com.ar

Eine Veranstaltung der Kommunalen Galerien

 

noch bis So 11.12. | HAUS am KLEISTPARK, Projektraum

Zwischen Welten – Abschied, Ankunft und Ankommen

Fotoarbeitsstipendium außer Konkurrenz

Das Projekt zeigt die Situation von Flüchtlingen vor, während und nach ihrer Flucht. Fotografien aus dem Alltag der jeweiligen Heimat – Afghanistan, Eritrea, Syrien, Pakistan – verdeutlichen den Verlust, den sie erleiden mussten. Bilder von der Flucht und der Ankunft in einem für sie noch fremden Land vermitteln uns einen Eindruck davon, was die Geflüchteten auf ihrem Weg hierher auf sich genommen haben. Die Fotografien werden ausschließlich von den Geflüchteten selbst angefertigt.

Begleitet von Prof. Peter Fischer-Piel und Dipl. Des. Sandra Naumann

Eine Veranstaltung der Kommunalen Galerien